Tipps
Der Zirbitzkogel (2.396 m) im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen ist Lebensraum für seltene alpine Arten und ein Hotspot der Biodiversität. Bei einer Wanderung auf den Gipfel kannst du hochalpine Pflanzen, bodennahe Tierarten und die Struktur des alpinen Lebensraums erleben. Der Ausblick verdeutlicht die Vernetzung von Almflächen, Feuchtgebieten und Felslebensräumen in der Region Zirbitzkogel-Grebenzen.
Das Hörfeld-Moor in Grebenzen ist ein ökologisch bedeutendes Hochmoor, das zahlreiche bedrohte Vogel-, Amphibien- und Insektenarten beherbergt. Auf dem Rundweg erfährst du, wie Feuchtgebiete als Kohlenstoffspeicher wirken, welche Pflanzenarten typisch für Hochmoore sind und warum der Erhalt solcher Lebensräume essenziell für die Biodiversität im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen ist.
Der Furtnerteich in der Region Zirbitzkogel-Grebenzen ist ein international anerkanntes Vogelschutzgebiet (Natura 2000). Über 230 Vogelarten nutzen das Gewässer als Brut- und Rastgebiet. Beobachtungen hier vermitteln ein Verständnis für die Dynamik von Feuchtökosystemen und den Einfluss von Habitatqualität auf die Artenvielfalt im Naturpark.
Das NaturLese‑Museum (NaLeMu) in Neumarkt ist ein interaktives Mitmachmuseum zur Naturvermittlung, das Besucher jeden Alters auf eine spannende Entdeckungsreise einlädt. Jeder Raum widmet sich einem Naturthema, bei dem du spielerisch verstehen kannst, wie Waldökosysteme funktionieren, wie Bienen kommunizieren und welche Zusammenhänge zwischen Landschaft, Tierwelt und Mensch bestehen. Ein Highlight ist der lebende Schaubienenstock, in dem du den emsigen Honigsammlerinnen bei der Arbeit zusehen kannst.
Das Museum schärft den Blick für ökologische Zusammenhänge und weckt Freude am Erkunden und Entdecken der Natur draußen im Naturpark Zirbitzkogel‑Grebenzen.
Die höchstgelegene Burg der Steiermark bei Mariahof beeindruckt mit mittelalterlicher Architektur und einem atemberaubenden Panoramablick über das Murtal. Die Ruine ist frei zugänglich, von artenreichen Wiesen und Waldflächen umgeben und verbindet Kulturgeschichte mit Naturerlebnis.
Das Dürnberger Moor in Grebenzen ist ein wertvolles Feuchtgebiet und Refugium seltener Arten. Auf angelegten Wegen lassen sich Torfmoose, Sonnentau, Wollgras und gefährdete Amphibien beobachten. Das Moor bietet zudem Einblicke in die Funktion von Hochmooren als Wasser- und Klimapuffer sowie in ihre Rolle für die regionale Biodiversität.
Das Stift St. Lambrecht ist ein lebendiges Kulturzentrum im Naturpark. Das historische Benediktinerkloster beeindruckt mit barocker Architektur, Kunstausstellungen, Konzerten und Führungen. Ein Highlight für alle, die Kultur und Geschichte inmitten der Natur erleben möchten.
Die Ursprungsquelle in Zeutschach ist ein faszinierender Naturort, an dem die klaren Quellgewässer des Naturparks entspringen. Ideal für Wanderungen, Naturbeobachtung und stille Momente am Wasser – ein Kraftplatz für Naturliebhaber und Fotografiebegeisterte.
Das Wildtier- und Lebensraummuseum St. Lambrecht vermittelt ökologische Zusammenhänge zwischen heimischen Wildtieren und ihren Lebensräumen in Zirbitzkogel-Grebenzen. Themen sind u. a. Neozoen wie Waschbär und Goldschakal, die Rückkehrerarten Biber und Fischotter sowie die Bedeutung von Habitatvernetzung und Artenschutz in der Kulturlandschaft.










