Tour, Pilgerweg Mittel

Etappe 06 Hemma Pilgerweg Route Admont

Ausgehend von St. Lambrecht wandern wir heute grenzüberschreitend: Beim Wandaler Kreuz wechseln wir auf Kärntner Seite. Unser nächstes Ziel: Ingolstadt und schließlich Metnitz auf 851 Meter Seehöhe. Erwähnenswert: die unglaubliche Fernsicht, die sich uns heute bietet.



Sie galt als Wohltäterin und Stifterin: Die Hl. Hemma, geboren um 980 als Gräfin von Friesach-Zeltschach. Mit ihrem Reichtum gründete sie auch die Benediktinerklöster Gurk und Admont. Letzteres beherbergt heute die größte Klosterbibliothek der Welt – und ist einen Besuch wert. Vom Marktplatz in St. Lambrecht aus geht's bergauf Richtung Auerlingsee (1.318 m) und zur Kärntner Landesgrenze. Beim Wandaler Kreuz auf dem Bergsattel angekommen, genießen wir zunächst einmal die herrliche Aussicht, ehe wir auf Kärntner Seite über das schmale Gwerzbachtal talwärts nach Ingolsthal weitergehen. In Ingolsthal pilgern wir über die Pfarrkirche bis zum Perzl Kreuz. Von diesem wandern wir über die Gehöfte Buchhäusl, Toner, Rainer (Hemmabrunnen), Marak, Gruber und Senger nach Metnitz hinunter.

Der Auerlingsee im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen ist sicherlich ein Highlight auf dieser Etappe. Der See in wunderschöner Waldlage hat eine Größe von ca. 3 ha. Er ist ein Gebirgssee, der durch Moränenaufstau entstanden ist. Ingolsthal liegt in einem Seitengraben, der vom Metnitztal nach Norden verläuft. Es handelt sich um ein altes Bergwerksgebiet in dem seit dem frühen Mittelalter nach Silber geschürft wurde. Seit dem 12. Jhdt. besitzt der Ort eine eigene Pfarrkirche, die dem Hl. Gotthard geweiht ist. Urkundlich wurde sie 1169 erstmals genannt und 1531 zu Pfarre erhoben. Der viersäulige Hochaltar (um 1725) füllt die gesamte Ostseite der Kirche aus. Auf der verputzten Decke des Kirchenschiffes malte Josef Ferdinand Fromiller 1750 ein großes stuckgerahmtes Bild der Verkündigung Maria. Bei der Restaurierung 1971 kamen im Kircheninneren und an der südseitigen Außenwand Fresken zum Vorschein.

Die Pfarrkirche St. Leonhard in Metnitz befindet sich in exponierter Lage am Rande eines steil abfallenden Felsens im Zentrum des Ortes. Die Kirche ist gotisch, über romanischen Mauerresten mit spätbarocken Zubauten. Sie weist eine reiche Fresken auf - diese wurden erst Mitte des 20. Jhdts. freigelegt - und besitzt unter anderem 13 lebensgroße Apostelfiguren (1746) aus der Judenburger Schnitzwerkstätte des Balthasar Prandtstätt, von welcher ebenso der Hochaltar stammt.

Tour Eigenschaften

Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft

Beste Jahreszeiten

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Tour Details

elevation profile
22,5km Strecke
8:00h Dauer
783m Aufstieg
966m Abstieg
820m Tiefster Punkt
1361m Höchster Punkt

Ihre Anreise

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