Hörfeldmoor



Rundblatt Sonnentau, Drosera rotundifolia
Die an sich recht unscheinbare Pflanze fällt eigentlich nur durch glitzernde Tropfen eines klebrigen Sekretes auf, die an den Stieldrüsen ihrer Blätter sitzen.
Diese Einrichtung dient zum Fangen von Insekten, die verdaut werden und somit den Nährstoffbedarf der Pflanze ergänzen. Im Hörfeld Moor findet der Rundblatt-Sonnentau nur wenig geeignete Standorte vor: eine kleinflächige Hochmoorähnliche Stelle sowie einige zerstreut liegende Flachmoor-Bulte.

Gelbbauchunke, Bombina variegata
Unterseits leuchtend gelb und schwarz gefärbt, nur wenige Zentimeter groß, zierlich, herzförmige Pupille
Lebensraum: kleine, vegetationsarme und frei von konkurrierenden Arten und Fressfeinden Tümpel und auch wassergefüllte Traktorspuren.

Eisvogel, Alcedo atthis
Gedrungener Körper, Oberseitig eisblau, Unterseitig rostrot, großer
Schnabel, rascher schwirrender Flug, bevorzugt Sitzwarten.
Lebensraum: klare Gewässer. Seltener Besucher des Hörfeld Moor vom Frühjahr bis
zum Zufrieren der Gewässer.

Braunkehlchen, Saxicola rubetra
Oberseite bräunlich mit weißem Schulterfleck, typischem Überaugenstreif,
Bauchseite rostfarben. Wippt mit dem Schweif, zuckt mit den Flügeln.
Lebensraum: Feuchtwiesen mit einzelnen Hochstauden als Sitzwarten. Das Hörfeld stellt für diese Art einen optimalen Biotop dar.

