Moor, Baum | © Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

Naturschutzverein

Naturschutzverein Hörfeld-Moor

Prof. Erich Hable hatte schon 1970 einen Antrag zur Unterschutzstellung des Hörfeldes gestellt, weil er erkannte, dass es sich beim Hörfeld-Moor um ein echtes Naturjuwel handelt. Nachdem dieses anerkannt wurde, wurde ein wichtiger Schritt getan, um dieses hochwertige Naturgebiet der Nachwelt unzerstört zu erhalten. 


Es war dann aber eine Institution erforderlich, die die notwendigen Erhaltungsarbeiten, Pflege und Verwaltung übernahmen. Am 15. Dezember 1994 wurde daher von engagierten Menschen aus Hüttenberg und Mühlen der "Naturschutzverein Hörfeld-Moor" gegründet.

 

Wer war Prof. Erich Hable?

Durch intensives Selbststudium und zahlreiche naturkundliche Forschungsreisen in alle Erdteile vertieften sich Hables Kenntnisse in der Botanik und auch in der Zoologie, vor allem aber in der Ornithologie. 1970 stellte er als erster den Antrag zur Unterschutzstellung des Hörfeld-Moores. Prof. Hable hat die Schönheit und die Besonderheit des Hörfeld-Moores immer vor Auge und die Vogelwelt und Pflanzenwelt erforscht.

Person | © Herbert Grießer

Obmann:

Herbert Grießer

Obmann Stv.:

Hermann Körbler

Frau, Naturparkführerin

Kassier: 

Jaqueline Jakobitsch

Kassier Stv.:

Ingrid Pobatschnig

Mann beim Wandern | © Mag. Klaus Krainer

Schriftführer:

Mag. Klaus Krainer

Person mit Kappe | © Rudolf Schratter

Schriftführer Stv.:

Rudolf Schratter

Person | © Herbert Grießer

Siegfried Egger (gest. 21. April 2015)- ein Leben für das Hörfeld-Moor!

Siegfried Egger hat sich sein ganzes Leben konsequent und zielstrebig für das Hörfeld-Moor und auch für die Schaumühle eingesetzt. Er war Kassier des Naturschutzvereins und war in diesem Amt stets darauf bedacht mit den wenigen zur Verfügung stehenden Geldmitteln sorgsam und gewissenhaft umzugehen. Von Anfang an war er bereit, seine Erfahrung, seine Kontakte und sein Wissen in den Dienst des Naturschutzvereins Hörfeld-Moor zu stellen. In vielen Gesprächen und Begehungen wurden manchmal die unmöglichsten Projektideen diskutiert und geplant. An vielen Plätzen im Hörfeld wird Siegfried Egger ewig in Erinnerung bleiben, sei es beim Begehen des Emmi Antes Steges oder bei den Informationstafeln beim Hörfeldteich über die Entstehung des Hörfeldes. Die Geschichte vom „grunzenden Schwein“ im Hörfeld, wird nicht in Vergessenheit geraten, denn dieses entpuppte sich als ein besonders scheuer und europaweit gefährdeter Wiesenvogel namens Bekassine. Die Bekassine kommt gelegentlich im Hörfeld vor und bildete immer den ornithologischen Höhepunkt bei den Vogelkundlichen Exkursionen von Siegfried Egger.